Probieren Sie es aus!

Wie Sie in diesem Modul erfahren haben, entwickeln sich Angst und Panik vor einer Coronavirus-Erkrankung zuerst im Gehirn und wirken sich dann auf unser Verhalten aus. Viele Gedanken beziehen sich dabei auf ein mögliches Ereignis in der Zukunft oder auf eine mögliche erfolgte Ansteckung in der Vergangenheit. Um diesen Möglichkeiten immer wieder die Gewissheit des aktuellen Momentes entgegen zu halten, eignen sich Achtsamkeitsübungen. Diese helfen uns, immer wieder Kontakt zu haben mit dem, was wirklich real ist, nämlich das, was im Hier und Jetzt passiert. Mittels der beiden Achtsamkeitsübungen können Sie eine erste Erfahrung damit machen, Ihre Aufmerksamkeit auf diesen Moment jetzt und hier zu richten. 

 

Die erste Übung beinhaltet eine Körperreise. Sie werden darin begleitet, das, was Sie in Ihrem Körper jetzt gerade fühlen und wahrnehmen können, zu beobachten. Sie lernen dabei, Gedanken und Gefühle zwar zu erkennen, wenn sie auftauchen, dann aber Ihre Aufmerksamkeit wieder auf Ihre Körperwahrnehmungen zu richten. Diese Übung können Sie tagsüber immer wieder oder auch abends vor dem Schlafen durchführen. Auch nachts, wenn Ihre Gedanken kreisen, kann es helfen, Ihrer Kopfarbeit «eine Konkurrenz» anzubieten.

 

Die zweite Übung hilft Ihnen, die Fähigkeit zu trainieren, die Aufmerksamkeit flexibel zwischen Gedanken an die Vergangenheit und an die Zukunft sowie dem bewussten Wahrnehmen des jetzigen Momentes zu bewegen. Wenn Sie sich in Angstgedanken verlieren, kann Ihnen diese Fähigkeit helfen, immer wieder mit dem, was jetzt gerade ist, Kontakt zu haben und sich von Vermutungen und Ängsten zu distanzieren.

Haben Sie etwas Geduld. Durch die Überlastung des Internet kann es bis zu 20 Sek. dauern, bis die Tracks sich abspielen lassen. Auch das ist eine Folge der aktuellen Situation.

Körperreise
00:00 / 10:39
Scan corporel
00:00 / 09:26
In die Gegenwart schalten
00:00 / 09:37
Se reconnecter au présent
00:00 / 08:35

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